FAQ

 Stand 23.02.2012 - Bearbeiter: MB

Häufig gestellte Fragen - Frequently Asked Questions

Wichtige Begriffe aus dem corpsstudentischem Leben (meist mit einem Link zu WIKIPEDIA, der freien Enzyklopädie)

Aktivitas:

Aktivitas ist ein Synonym für die Gesamtheit der studierenden Mitglieder der Montania.

Alter Herr:

Mit dem Ende des Studiums und dem Start in das Berufsleben erhalten Corpsstudenten den Status Alter Herr (AH).

Altherrenbund:

Ehemalige Studenten heißen unabhängig von ihrem Lebensalter „Alter Herr“. Sie bilden gemeinsam den Altherrenbund. Das sind meist eingetragene Vereine (e. V.) und nach dem Vereinsrecht organisiert, das heißt, im AH-Bund gibt es eine Struktur analog der der Aktivitas mit einem AH-Vorsitzenden, einem Schriftwart sowie Kassenwarten. Für die Aufnahme im AH-Bund ist eine gesicherte Lebensstellung Voraussetzung, d. h. der oder die Betreffende sollte eine feste Arbeitsstelle gefunden haben.

Alte Herren haben zwar aufgrund von Familie und Beruf weniger Zeit als die Aktiven, können den Bund aber finanziell unterstützen: durch Jahresbeitrag und Spenden, vor allem aber durch den Unterhalt des Korporationshauses. Besonders Engagierte können auch Ämter im Altherrenverband und im Dachverband übernehmen. Alte Herren und aktive Studenten treffen sich auf Veranstaltungen des eigenen Bundes, etwa beim Stiftungsfest oder bei Tagungen des jeweiligen Dachverbandes.

Das Lebensbund-Prinzip bedeutet eine lebenslange Verpflichtung, für alle Mitglieder der eigenen Verbindung einzustehen.

Bierkomment:

Der Bier-Comment, auch Bierkomment oder BK genannt, ist ein studentischer Comment (Gesamtheit der studentischen Regeln für das Zusammenleben), der das Verhalten auf der studentischen Kneipe oder eines Kommerses regelt. Obschon jede Verbindung grundsätzlich einen eigenen Biercomment pflegt, gibt es viele Gemeinsamkeiten.

Chargierter:

Eine Charge ist eine einem Vorstandsamt ähnliche Führungsposition in einer Studentenverbindung, deren Inhaber („Chargierte“ oder ebenfalls „Chargen“ genannt) in der Regel jeweils für ein Semester aus dem Kreis der Burschen bzw. Corpsburschen gewählt werden. Kurzfristige Ab- und Neuwahlen sind dabei immer durch die Mitglieder des zuständigen Conventes möglich.

Es gibt 3 Chargen, den Senior als Vorsitzenden, den Consenior, verantwortlich für Sport und das Fechten und den Drittchargierten, der für sämtliche schriftlichen Arbeiten (Protokolle, Briefe) zuständig ist.

Consenior:

Der Consenior oder Zweitchargierter  ist der Vetreter des Seniors und für Fecht- und Sportangelegenheiten zuständig. In der Regel leitet der Consenior die täglichen Paukstunden sowie die wöchentlichen Sportstunden. Auf der turnusmäßig tagenden Zweitchargiertenkonferenz im "Waffenring" vertritt der Consenior die Interessen des Corps Montania.

Contrapauken:

Zu Beginn der Ausbildung erhält der junge Student Unterricht in der Hiebschule, eine Phase der Ausbildung, in der er theoretisch und praktisch mit den grundlegenden Bewegungsabläufen der wichtigsten Hiebe des Mensurfechtens vertraut gemacht wird. Dazu wird ein so genanntes Phantom verwendet, ein mit Leder umwickelter Holzklotz von der Größe eines menschlichen Kopfes, der die Trefferflächen auf dem Kopf des späteren Gegenpaukanten darstellen soll und dazu auf einem feststehenden Pfahl in Kopfhöhe des Fechtschülers befestigt ist. So kann leicht überprüft werden, ob alle Hiebe an den vorgesehenen Stellen treffen.

Interessierten Gästen zeigen wir gerne unseren Paukboden und die zum Üben benutzten Phantome.

Zur weiteren Ausbildung geht es ans Contrapauken. Dazu stellen sich zwei Fechter mit Paukweste, Paukhelm, Armstulp und stumpfen Waffen gegenüber und simulieren die Vorgänge einer scharfen Mensur. So wird nicht nur das Fechten unter möglichst realistischen Bedingungen geübt, sondern auch das Regelwerk, der Comment vermittelt.

Der Consenior entscheidet, ob ein Corpsbruder so weit ist, dass er die jeweils anstehende Bestimmungsmensur bestehen kann.

Convent:

Der Convent oder Konvent ist bei Studentenverbindungen eine Mitgliederversammlung, bei der alle Teilnahmeberechtigten volles und gleichberechtigtes Stimmrecht haben. Dieser basisdemokratische Entscheidungsgrundsatz wird auch als Conventsprinzip bezeichnet. Die Teilnahmeberechtigung hängt von der Art des Convents ab.

Das Tagesgeschäft wird auf dem wöchentlich stattfindenden CC (Corpsconvent) besprochen. Bei Montania haben alle Corpsbrüder Sitz und Stimme auf dem CC, für Füchse (Neumitglieder) gelten besondere Regeln.

Außerplanmäßige Dinge können auf einem aCC besporochen werden, für den wiederum ebenfalls besondere Regeln gelten.

Wichtige Themen auf dem CC sind die Organisation von Veranstaltungen, Besuchsregelungen (wer geht zu welcher Veranstaltung?) oder Kassenangelegenheiten. Selbstverständlich geht das Zusammenleben in einer Gemeinschaft nicht ohne Reibungen vonstatten, so dass auch Konflikte gelöst werden oder kleine Strafen ausgesprochen werden müssen.  Die wichtigsten Entscheidungen auf dem Convent betreffen die Personalentscheidungen (wie in einem Unternehmen), wer welches Amt übernimmt oder wer in die Gemeinschaft aufgenomen bzw. wem der Austritt gegeben oder gestattet wird. Bei Montania ist es guter Brauch, dass die alten Herren in diesen Dingen den Aktiven vollständig vertrauen und ihr Stimmrecht auf dem CC nicht ausüben.

Der Mensurenconvent (MC) oder Mensuren-Corpsburschen-Convent (MCC) tritt nach jeder Mensur zusammen. Er hat die Aufgabe, die geschlagene „Partie“ nach gewissen Kriterien zu bewerten. Das Stimmrecht ist von Verbindung zu Verbindung unterschiedlich geregelt. Leiter ist der Zweitchargierte (der Fecht-Chargierte oder der Consenior), der in Fechtfragen den Vorsitz hat.

Der FCC (feierlicher Corpsconvent) ist das höchste Gremium unserer Montania und findet jedes Jahr zum Stiftungsfest statt. Auf dem FCC üben Alte Herren sowie die Aktiven ihr Stimmrecht aus, hier werden ausschließlich Dinge besprochen, die über das Tagesgeschäft hinausgehen.

Corpsbursch:

Corpsburschen (CB) sind Träger des 3-farbigen Bandes der Montania mit allen Rechten und Pflichten, insbesondere mit dem vollen Stimmrecht auf dem Convent ausgestattet. CB wird man nach der sogenannten Reception, Vorraussetzung ist die 1. Partie, die sogenannte Fuchsenpartie. Die Coprsburschen übernehmen die Hauptverantwortung des Aktivenlebens: Ämter (Chargen), Gastgeberrolle bei Veranstaltungen, Leitung verschiedener Convente oder Repräsentationspflichten bei Besuchen. In dieser Zeit werden auch die 2 Burschenpartien gefochten.

Drittchargierter:

Zu den Pflichten des Drittchargierten gehört die Erledigung sämtlicher schriftlichen Arbeiten, z. B. die Anfertigung der CC-Protokolle oder der Korrespondenz mit anderen verbindungen oder dem AH-Bund. In der Regel bereitet das Amt des Drittchargierten auf das Amt des Seniors vor, da man Einblick in sämtliche Vorgänge der gemeinschaft erhält.

Fuchs:

Personen, die einer Verbindung beitreten möchten, werden bis zum Eintritt oft „Spefüchse“ (von lat. spes, „Hoffnung“) genannt. Beim Eintritt in eine Verbindung macht der Student oder die Studentin eine Probezeit durch. Als „Fuchs“ bezeichnet, kann er die Verbindung mit weniger Rechten, aber auch weniger Pflichten unverbindlich kennenlernen. Er wird mit den Traditionen und Werten seiner Verbindung vertraut gemacht und lernt befreundete Verbindungen kennen. Das dauert ein bis zwei Semester und endet mit der „Burschung“, (in manchen Dachverbänden: „Rezeption“/„Reception“/„Burschifikation“/„Burschifizierung“).

Fuchsmajor

Der Fuchsmajor (oder Fuxmajor) ist beim Corps Montania verantwortlich für die Betreuung des Nachwuchses, der Füchse (oder Füxe). Meistens wird mit dieser Aufgabe ein erfahrenes, älteres, aber noch studierendes Mitglied der Verbindung betraut. Für die jungen Füchse ist der Fuchsmajor die Integrationsfigur im Corps.

Einmal in der Woche sollte der Fuchsmajor eine „Fuchsenstunde“, auch Fuchsenconvent oder Fuchskränzchen genannt, abhalten, in der den Füchsen die Grundbegriffe des Verbindungsstudententums nahe gebracht werden, Traditionen und Geschichte des eigenen Bundes vermittelt und befreundete Verbindungen vorgestellt werden. Die Fuchsenstunde dient der Vorbereitung auf die Fuchsenprüfung, die der Fuchs zu absolvieren hat, bevor er als Vollmitglied (Corpsbursche) in die Verbindung aufgenommen wird.

Bei einer Kneipe oder Kommers sitzt der Fuchsmajor bei vielen Verbindungen (so auch bei Montania) zusammen mit den Füchsen am unteren Ende des Kneiptisches (von einigen Verbindungen leicht herabsetzend „Fuchsenstall“ genannt) gegenüber vom Präsidium. Er unterstützt in diesem Fall den Erstchargierten (Senior) bei der Leitung der Veranstaltung.

Inaktiver Corpsbursch:

Ein Inaktiver ist ein älteres, aber noch studierendes Mitglied einer Studentenverbindung, das seine "Aktivenzeit" hinter sich gebracht und die Bedingungen zur Inaktivierung erfüllt hat. In der Regel sind das eine bestimmte Zahl von Semestern im Aktivenstatus und beim Corps Montania (siehe Mensur) drei Bestimmungsmensuren. Dazu können noch weitere Anforderungen kommen wie zum Beispiel die Übernahme einer Charge, einsemestriges Wohnen auf dem Korporationshaus u. ä.. Manche Verbindungen machen auch das Bestehen des Vordiploms zur Bedingung. Die Vorraussetzungen zur Inaktivierung "leben" und werden vom Convent nach aktuellen Gegebenheiten angepaßt.

Inaktive genießen alle Rechte eines studierenden Vollmitglieds, sind aber weitgehend von Verpflichtungen befreit, müssen bei Veranstaltungen keine Organisations- oder Gastgeberpflichten übernehmen, werden normalerweise nicht mehr in Ämter gewählt (Ausnahme: Fuchsmajor, wo es auf Reife und Erfahrung ankommt), werden nicht auf Mensur gestellt und haben kaum noch Anwesenheitspflichten bei Veranstaltungen. Sinn des Inaktivenstatus ist es, dem Studenten im vorgerückten Semester mehr Zeit zum Studium zu geben, damit das Examen pünktlich abgelegt werden kann.

Natürlich sind die Inaktiven, erst recht wenn sie ihr Studium am selben Ort fortsetzen, als Berater sehr gefragt und wichtig für die Kontinuität in den Studentenverbindungen, die ihre Identität gerade über die Bewahrung der Tradition definieren.

Keilabend:

Ein Keilabend ist eine Veranstaltung bei denen die Studenten von der Verbindung eingeladen werden. Diese Abenden finden unter ausgewählten Mottos wie zum Beispiel einen italienischer Abend statt. Ziel dabei ist es, die Studenten kennenzulernen und ihre Sympatie für die Verbindung zu gewinnen. Des Weiteren besteht auch das Ziel, Vorurteile, die oftmals über Verbindungen herrschen, abzubauen.

Kneipe:

Eine Kneipe ist eine traditionelle studentische Feier, die vor allem bei Studentenverbindungen üblich war und ist.

Auf Kneipen werden nach bestimmten Regeln, dem sogenannten Kneip-Comment, und in bestimmten Formen Reden gehalten und Studentenlieder gesungen. Dazu wird Bier getrunken, davon kann man sich allerdings freistellen lassen ("Bierkrank"). Die Mitglieder farbentragender Studentenverbindungen tragen dazu ihr Couleur. Bei offiziellen Kneipen sind neben den aktiven Mitgliedern auch Alte Herren (ehemalige Studenten der Verbindungen) der ausrichtenden Korporation anwesend. Meist werden zudem Mitglieder befreundeter Verbindungen und gegebenenfalls nicht-korporierte Gäste eingeladen, um gemeinsam zu feiern.

Wer als nicht-korporierter zu einer Kneipe eingeladen wird, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen. Die Kombination von anregenden Gesprächen und gemeinsamen Gesang bei gepflegtem Biergenuß in einem herausgeschmücktem Kneipsaal ist ein besonderes Erlebnis.

Aus heutiger Sicht sind studentische Kneipen im Vergleich zu später entstandenen Formen studentischer Veranstaltungen im Ablauf, dem Ambiente und der Kleidung der Teilnehmer allerdings recht formell, aber gerade das übt seinen Reiz aus.

In der Regel werden im Semester 2 bis 3 Kneipen geschlagen (Antrittskneipe, Semesterabschlußkneipe), es kommt aber auch vor, dass aus einer plötzlichen Eingebung oder Laune heraus Spontankneipen geschlagen werden, bei denen es hoch hergehen kann.

Darüberhinaus bezeichnen die meisten Verbindungen auch den Kneipsaal, das heißt einen zum Abhalten von Kneipen vorgesehenen Raum in einem Korporationshaus als Kneipe. Auf dem Montanenhaus stehen für die Durchführung dieser Art von Veranstaltungen mehrere, verschieden große Räumlichkeiten, die als großer und kleiner Kneipsaal oder CC-Zimmer  bezeichnet werden und entsprechend der Zahl der Teilnehmer genutzt werden, zur Verfügung.

Die Kneipe ist in einen offiziellen und einen inoffiziellen Teil geteilt. Im offiziellen Teil, der in der Regel rund zwei Stunden dauert, werden die Gäste begrüßt, Reden gehalten und die etwas feierlicheren Lieder gesungen. Dabei ist es verpönt, aufzustehen, herumzugehen, die Plätze zu wechseln oder den Raum zu verlassen.

Der offizielle Teil wird meist mit einem bestimmten Lied beendet, das für die jeweilige Verbindung eine besondere Bedeutung hat („Farbenlied“).

Im inoffiziellen Teil werden in der Regel keine Reden mehr gehalten, die Lieder sind lockerer. Die Sitzordnung löst sich auf, neue Gesprächskreise bilden sich.

Wenn dann am Ende des inoffiziellen Teils das Präsidium seinen Platz verlässt und die Teilnehmer ohne „Leitung“ weitertrinken, wird das  „Bierdorf“ genannt.

Mensur:

Eine Mensur ist ein traditioneller, streng reglementierter Fechtkampf zwischen zwei männlichen Mitgliedern verschiedener Studentenverbindungen mit scharfen Waffen. Der fechttechnische Fachbegriff „Mensur“ (von lateinisch mensura, „Abmessung“) bezeichnet seit dem 16. Jahrhundert einen festgelegten Abstand der Fechter zueinander. Die Fechter sind heute bis auf Teile ihres Kopfes und Gesichts vor Verletzungen weitgehend geschützt. Gegebenenfalls dabei entstehende Wunden und deren Narben heißen Schmisse. Beim Corps Montania werden 3 Partien gefochten. Das Corps Montania lehnt das Fechten aus persönlichen Gründen ab.

Pauken:

Das Erlernen des studentischen Schlägerfechtens („Pauken“) stellt für das junge Mitglied einer schlagenden Verbindung eine große Herausforderung dar, die einen wesentlichen Teil seiner Aktivität in der Gemeinschaft beansprucht. Diese Herausforderung an Disziplin und Engagement, das der junge Student aufbringen muss, gilt als wesentlicher Teil der Persönlichkeitsbildung, die die Mensur bewirken soll.

Bei pflichtschlagenden Verbindungen ist mindestens eine Paukstunde (also Übungsstunde) pro Werktag im Semester die Regel. Dabei ist die Teilnahme für aktive Mitglieder der Verbindung Pflicht. Geleitet wird die Paukstunde vom Fechtchargierten (Consenior) . Wenn möglich wird ein- oder mehrmals pro Woche ein externer Fechtmeister als Ausbilder hinzugezogen, manche Verbindungen verzichten jedoch auf den Einsatz von Fechtmeistern und verlassen sich auf die Unterstützung durch die älteren Semester (die Inaktiven).

Senior:

Der Erstchargierte oder Senior ist der wichtigste Repräsentant einer Verbindung und leitet die meisten Veranstaltungen wie Kneipen, Kommerse und Convente. Ihm obliegen die Planung des Semesterprogramms und die Verantwortung für die Durchführung der Veranstaltungen. Bei den Corps vertritt der Senior seinen CC auch auf dem Senioren-Convent (SC), dem örtlichen Gremium aller Corps an einer Hochschule.

Bei Abstimmungen auf dem Convent gibt bei Stimmengleichheit die Stimme des Seniors den Ausschlag.

Stiftungsfest:

Das Stiftungsfest ist für das Corps Montania das wichtigste Fest des Jahres. Ursprünglich zur Feier des Gründungsjubiläums eingeführt, feiern die "Corpsfamilie" unabhängig vom Stiftungstag in der zweiten Hälfte des Sommersemesters (vorwiegend im Juni)  – wenn schönes Wetter zu erwarten ist, aber die Ferien noch nicht begonnen haben. In der Regel hat das Stiftungsfest von allen Festen einer Verbindung die höchste Beteiligung seitens der Alten Herren, die oft mit Familie anreisen, vorzuweisen.

Während des Stiftungsfestes tagt das höchste Gremium des Corps Montania, der "Feierliche Corpsburschen Convent" FCC, hier werden von sämtlichen stimmberechtigten Mitgliedern (Alte Herren und Aktive) grundlegende Dinge besprochen. Auf der AH-Bundssitzung werden von den Alten Herren alle den Verein betreffenden Dinge besprochen, das sind wie bei jedem anderen Verein Vorstandswahlen, Kassenberichte, Berichte der Kassenprüfer, Entlastung etc..

Weitere typische und sehr beliebte Veranstaltungen im Rahmen eines Stiftungsfestes sind der Stiftungsfestball und der Stiftungsfestkommers.

Zwanglosere Veranstaltungsformen sind der Begrüßungsabend und der Ausklang, der nach Möglichkeit im Freien abgehalten wird. Bei Montania hat es sich eingebürgert, zu Stiftungsfesten einen gemeinsamen Ausflug zu unternehmen.

Eine wichtige Rolle bei Stiftungsfesten spielt unser Korporationshaus, das als Treffpunkt und Veranstaltungsort eine zentrale Funktion übernimmt, auch wenn – gerade bei „großen Stiftungsfesten“ – nicht alle offiziellen Veranstaltungen dort stattfinden.

Warum Montania?:

Es gibt mehr als 200 Montanen. Genau so viele Antworten gibt es, warum es toll ist, Mitglied im Corps Montania zu sein.

MB: ich habe ganz tolle Corpsbrüder in allen Altersklassen kennengelernt, während der Studienzeit hatten wir Spaß ohne Ende, unsere Doppelkopfrunde funktioniert heute noch, Montania ist eine große Familie und es macht Spaß, zu erleben, wie junge Burschen denselben Weg gehen und deren Weg ein wenig begleiten zu können.

PK: Ich bin Montane geworden, weil mich dieser ganze Zusammenhalt der Gemeinschaft zwischen Jung und Alt so fasziniert hat ebenso wie die Gemeinschaft unter den Jungen Aktiven.

Wetzen: 

Auch wenn an dieser Stelle das Corpsstudentum breiten Raum einnimmt, möchten wir darauf hinweisen, dass das Studium absolut im Mittelpunkt steht und das erfolgreich abgelegte Prüfungen durch nichts zu ersetzen sind. Wir wollen das erfolgreiche Studieren fördern, so ist es selbstverständlich, dass die Corpsbrüder sich auch in Studienangelegenheiten gegenseitig unterstützen. Falls erforderlich, werden Tutorien organisiert, die von den Alten Herren finanziell unterstützt werden.